Rosacea/Couperose

ROSACEA/
COUPEROSE

Erweiterte Blutgefäße im Gesicht

Bei manchen Menschen entwickeln sich im Laufe des Lebens erweiterte Blutgefäße im Gesicht, am Hals oder Dekolleté. Diese Schädigung der Eng- und Weitstellung der Gefäße ist genetisch disponiert und wird meist durch chronische Einflüsse wie UV-Licht, Hitze oder Kälte, aber auch durch akute thermische Faktoren wie Sonnenbrand oder Erfrierungen verschlimmert.

Erweiterte Blutgefäße wie Rosacea bzw. Couperose lassen sich mit einer grün pigmentierten Camouflage Creme abdecken oder mit einem Dioden-Laser der neuesten Generation entfernen. Die Laserbehandlung ist schmerzarm. Die Haut ist anschließend für kurze Zeit gerötet. Selten entstehen kleine Krusten, die Sie aber überschminken können und die nach wenigen Tagen abheilen. Ganz selten schwellen die behandelten Areale leicht an. Bei ausgeprägten Befunden sind im Abstand von zwei bis vier Wochen wiederholte Behandlungen erforderlich.

Auch Blutschwämmchen (rote Punkte oder Knötchen am Körperstamm oder Extremitäten), Blutblasen an den Lippen oder kleine Besenreiser, lassen sich mit dem Diodenlaser hervorragend behandeln.

 

Behandlung mit Diodenlaser (Gefäßlaser)

Gefäßlaser sind auf die Wellenlänge des Blutfarbstoffes ausgerichtet und verkleben gezielt die Gefäßstrukturen unter der Haut, ohne die obersten Hautschichten zu verletzen. Folgende Behandlungen können mit dem Gefäßlaser durchgeführt werden:

  • Reduktion von lästigen Rötungen im Gesicht
  • Verödung von (Alters-) Blutschwämmchen
  • Erweiterten Blutgefäße (Rosacea/Couperose) im Gesicht


Hautkrebsvorsorge

HAUTKREBSVORSORGE UND
BEHANDLUNG VON HAUTKREBS

Früherkennung ist wichtig!

Das Organ, welches am häufigsten an Tumoren erkrankt, ist unsere Haut. Weltweit nehmen Tumorerkrankungen der Haut stetig zu. Ultraviolettes Licht ist dabei der wichtigste auslösende Faktor für das Auftreten bösartiger Tumore, weißem und schwarzem Hautkrebs. Heute ist das Freizeitverhalten schon in der Kindheit  mit erhöhter Sonnenexposition verbunden. Die Früherkennung von Hauttumoren kann Leben retten.

Unser Angebot für Sie:

Hautkrebsscreening mit Auflichtmikroskopie: Das ist eine besonders gründliche Untersuchung des gesamten Hautorgans vom Scheitel bis zur Sohle. Selbstverständlich werden hierbei alle Pigmentmale mit Hilfe der Auflichtmikroskopie untersucht.

Komplettcheck mit Auflichtmikroskopie und Videografie: wie das Hautkrebsscreening, zusätzlich werden auffällige Leberflecken und Hautveränderungen mit dem Computermikroskop fotografiert (FotoFinder®) und untersucht. Dieses Verfahren bietet die höchste diagnostische Sicherheit in der Verlaufsbeurteilung von pigmentierten Hautveränderungen und Leberflecken. Schon kleinste Veränderungen können sichtbar gemacht werden. Hautkrebs und deren Vorstufen werden frühestmöglich erkannt.

  • Durch die elektronische Speicherung hat man bei späteren Untersuchungen einen detaillierten Vergleich zu den früheren Befunden.
  • Selbst optisch kleine Veränderung der Muttermale lassen sich so gut erkennen und können vom Hautarzt sicher beurteilt werden.
  • Unnötige Entfernungen von Muttermalen können durch die Videodokumentation noch zuverlässiger vermieden werden.

Wir empfehlen allen Menschen über 18 Jahren, insbesondere denen mit Leberflecken und Pigmentmalen, einmal jährlich einen Komplettckeck durchführen zu lassen.

Bei Dermatologie des Westens werden Vorsorgeuntersuchungen grundsätzlich privatärztlich erbracht. Die Kosten können nicht durch gesetzliche Krankenversicherungen übernommen werden. Private Krankenversicherer erstatten die Kosten in der Regel vollumfänglich.

Hiermit können Sie rechnen:

Hautkrebsscreening mit Auflichtmikroskopie: ca. 48,- €

Komplettcheck mit Auflichtmikroskopie und Videografie: ca. 80,-  € bis 100,- €

Das Honorar berechnet sich individuell nach GOÄ und ist abhängig vom Aufwand.


Lipolyse

Lipolyse

Fett-weg-Spritze (Injektions-Lipolyse)

Es funktioniert tatsächlich: kleinere Fettpolster, z.B. Doppelkinn, Reiterhosen oder Love-Handles können mittels einer Injektion von Wirkstoffen reduziert oder eliminiert werden.
Ein Präparat auf Basis der Sojabohne zerstört die Zellmembranen der Fettzellen, lässt diese förmlich schmelzen. Die verbleibenden freien Öle und Zellwände werden anschließend vom körpereigenen Stoffwechsel abgebaut. Die Haut selbst ist vom Zellabbau nicht betroffen und zieht sich auf die neue Körperkontur weitgehend zusammen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen sind nicht bekannt, allerdings kommt es zu Schwellungen, Rötungen, evtl. Blutergüssen und muskelkaterartigen Beschwerden. Lassen Sie sich beraten.


Mikroneedling mit fraktionierter Radiofrequenz

MIKRONEEDLING MIT
FRAKTIONIERTER
RADIOFREQUENZ (MFR)

Neues Verfahren zur Faltenbehandlung und Hautstraffung ohne OP

Viele Verfahren zur Hautstraffung und Hautverjüngung sind schmerzhaft und mit langen Ausfallzeiten verbunden sind.

Eine sanfte und effektive Alternative bietet dagegen die fraktionierte Radiofrequenz-Therapie mit feinen Mikronadel-Elektroden. Eine neue Technologie ermöglcht, daß feine Mikro-Elektroden die Haut penetrieren und gezielt Radiofrequenz-Energie in der tiefen Dermis abgeben. Auf Grund der erzielten Wärmeeinwirkung kommt es zu einer Straffung der Kollagenfasern und anschließend auch zu einer fortgesetzten Neubildung von Kollagen. Erste Ergebnisse sind bereits wenige Tage nach der Behandlung sichtbar. Die Haut wirkt gestrafft und verjüngt. Die Neubildung von elastischen jugendlicheren Kollagenstrukturen wird für 3-6 Monate stimuliert und verbessert die Hautstruktur weiter sichtbar und nachhaltig.

Tiefe und Intensität der Behandlungen können individuell auf die zu behandelnden Regionen und Ihrer Bedürfnisse abgestimmt werden. Da die Haut wird mit anästhesierender Creme vorbehandelt wird, ist die Anwendung praktisch schmerzfrei. Anschließend ist man sofort wieder gesellschaftsfähig, mit Ausfallzeiten ist nicht zu rechnen.

Radiofrequenz mit Microneedling ist auch eine gute Alternative zur operativen Schweißdrüsenabsaugung. Es lässt sich mit dieser Technik das unangenehme übermäßige axilläre Schwitzen nachhaltig bessern.


Ablauf Ablauf
Feine Mikro-Elektroden penetrieren die Haut und geben gezielt Radiofrequenz-Energie in der tiefen Dermis ab.



Ausfallzeit: Ausfallzeit:
keine

Betäubung: Betäubung:
Die Haut wird mit anästhesierender Creme vorbehandelt.


Wirkungszeitraum: Wirkungszeitraum:
3 – 6 Monate mit nachhaltiger Verbesserung der Hautstruktur



PRP-Vampirlift

PRP-Vampirlift

Plättchen-reiches Plasma (PRP) zur Hautverjüngung

Die Möglichkeiten im Bereich der ästhetischen Hautbehandlungen werden immer vielfältiger. Eine relative neue und gleichzeitig chemiefreie Möglichkeit ist das sogenannte Vampirlift, nämlich die Applikation von PRP (Plättchen-reichem Plasma).

Bei dieser Behandlungsmethode wird Ihr aus der Vene entnommenes Blut zentrifugiert und innerhalb eines sterilen Systems Thrombozyten-angereichertes Plasma gewonnen und zur Unterspritzung wiederverwendet. Die Behandlung wird in der Regel ohne jede chemischen Zusätze durchgeführt und ist daher nahezu risikofrei.

Thrombozyten haben einen hohen Gehalt an verschiedenen Wachstumsfaktoren. Durch physiologische Thrombozytenaktivation werden diese freigesetzt und wirken gewebsregenerierend. Die Fibroblasten im Gewebe werden stimuliert und die Produktion von Elastin und Kollagen angeregt. Die Hyaluronsäure-Produktion steigt, somit wird vermehrt Wasser gebunden und Feuchtigkeit gespeichert. Zusätzlich werden ihre eigenen mesenchymalen Stammzellen angelockt, die den natürlichen Prozess der Gewebsregeneration mit Kollagenneubildung zusätzlich beschleunigen.

Das Ergebnis ist eine verbesserte Hauttextur mit revitalisierter Haut. Die Effekte halten bis zu 2 Jahre an. Bei Haarausfall (Effluvium) zeigt PRP häufig eindrucksvolle Effekte! An der Haarwurzel wird die Zell-Regeneration angeregt und Haarausfall und das Haarwachstum werden positiv beeinflusst.

Behandlungsablauf

Mindestens drei (besser 7 Tage) vor der PRP Therapie sollten Sie kein Aspirin (ASS), Voltaren, lbuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) einnehmen, da die Blutplättchen dadurch gehemmt werden. Vor der Therapie mit PRP wird Blut entnommen und mit einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dabei trennen wir die roten Blutkörperchen vom Blutplasma. Dann kann PRP (ähnlich wie bei der Mesotherapie) in reiner Form oder angereichert mit Medikamenten, Vitaminen, Spurenelementen mit feinsten Nadeln in die Kopfhaut direkt in die Haut oder an die Haarwurzeln injiziert werden. Die Behandlung dauert etwa 45 Minuten. Eine Auffrischung durch PRP einmal jährlich stabilisiert und verstärkt den Erfolg.


Behandlungsdauer Behandlungsdauer
c.a 45 Minuten



Ausfallzeit: Ausfallzeit:
keine

Betäubung: Betäubung:
nicht erforderlich


Wirkungszeitraum: Wirkungszeitraum:
bis zu 2 Jahre